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Review: Nokia E65

Nach einiger Zeit mit meinem neuen Handy gibt es hier ein paar Informationen dazu. Ich als realistischer Pessimist erwaehne natuerlich die schlechten Dinge zuerst ;)

Negativ

  • Miese Akkulaufzeit. Ja, ich meine wirklich mies. Mehr als drei bis vier Tage bekomme ich bei normaler Benutzung (d.h. auch mal Kamera, Bluetooth, WLAN und Symbian-Programme) nicht hin. Datum und Uhrzeit neu einstellen nervt.
    • Und nein, ich habe die automatische WLAN-Suche nicht aktiviert.
    • Ja, ich habe UMTS deaktiviert ;)
  • Die Benutzeroberflaeche ist manchmal etwas traege.
  • Die Kamera ist nicht unbedingt der Hit. Da haette ich lieber gerne etwas mit Blitz.
  • Wenn man das Handy minimal aufschiebt und dann wieder zuschieb muss man trotzdem die Frage “lock keypad?” mit Yes beantworten. Warum sperrt das Ding nicht per Default?
  • Der Webbrowser ist nur fuer das Notwendigste fuer normale nicht-mobil Seiten benutzbar. Ihm geht relativ schnell der Arbeitsspeicher aus.

Positiv

  • Prima Sliding-Mechanismus. Ich wuerde mir nie mehr einen Backstein kaufen ;) Auch ueber die sonstige Verarbeitung kann man nicht meckern.
  • WLAN (auch mit EAP/TLS). Ist echt prima, konnte von meinem Schwedenurlaub aus in offene WLANs rein.
  • Unbegrenzte Anzahl an SMS, die man speichern kann. Glaube ich bis jetzt zumindest.
  • Helligkeitsabhaengige Hintergrundbeleuchtung. Echt nett.
  • Mega-lauter Wecker :)
  • Synchronisiert mit iCal ueber Bluetooth
  • Man kann die naechsten Termine und die Anzahl der offenen Todos direkt auf dem Hauptbildschirm anzeigen lassen. Nennt sich bei Nokia komischerweise “Aktives Standby” und ist standardmaessig deaktiviert.
  • Symbian Programme. Z.B. Putty, Frozen Bubble oder Fring (Skype, ICQ usw). Auch wenn ich teilweise Probleme mit dem installieren hatte, weil z.B. der integrierte Webbrowser mir die Applikationen nicht richtig runterladen wollte.

Fazit

  • Ich bereue den Kauf nicht. Aber besser haette es schon sein koennen.

Kaufen

  • Ich hab das Ding ueber meinen O2 Vertrag bekommen. Gibts aber auch bei Amazon und sonst ueberall ;)

Herr der Ringe – Zeichentrick


Wie die meisten wahrscheinlich nicht wussten, gab es schon 1978 eine Verfilmung der “Herr der Ringe”-Saga. Bekannte Schauspieler hat das Ding keine, es ist ein Zeichentrickfilm *g* Ich habe die DVD von einem Freund ausgeliehen um mir das ganze auch mal anzuschauen. Leider ist der Film der totale Flop:

  • Irgendwie kommt ueberhaupt keine Stimmung auf
  • Legolas sieht aus wie Sissi
  • Aragorn sieht aus wie Pocahontas im Tarzan-Dress
  • Boromir sieht aus wie ein Wikinger
  • Hobbits sehen aus wie komische Kinder
  • Teilweise seltsam gezeichnete Figuren, zum Beispiel ein komplett einfarbiger Gollum. Die (uebermaessig) benutzte Rotoskopie sieht aber teilweise sogar ganz gut aus. Anscheinend hatte hier uebrigens Tim Burton seinen ersten Job
  • Der ganze Film wirkt zu dunkel und zu trist. Das hat der Peter besser gemacht mit den schoenen Landschaften ;)
  • Komische Dialoge… “Hier.. mein gutes altes Schwert. [...] Es beginnt zu leuchten wenn es Feinde wittert. [drei Sekunden spaeter und mit einem bescheuerten Gesichtsausdruck] Orks vor allem”
  • Unpassende und schlechte Musik
  • Ueble deutsche Synchro. Absolut Lippenunsynchron ;)

Urspruenglich war das ganze wohl zweiteilig ausgelegt (Der Film endet mit der Helms Klamm-Schlacht)… aber irgendwie hat man sich wohl gegen eine Fortsetzung ausgesprochen*g*

Wer es sich trotzdem antun will, kann ja die DVD kaufen ;)

iPod nano 3rd-gen vs. iPod mini 1st-gen

Nach rund zehn Tagen iPod nano kommt hier mein Vergleich zum iPod mini:

Negativ nano:

  • Die Tastensperre ist schlecht erreichbar und damit keine Einhandbedienung mehr bequem moeglich wie beim mini
  • Die Hintergrundbeleuchtung ist beim Akku-Laden immer an
  • Interferenz mit Handy wenn das Handy auf dem iPod liegt
  • Wenn der Kopfhoerer eingesteckt ist, kann man das USB-Kabel nicht ohne Gefummel ziehen
  • Das Scrollrad ist zu klein
  • Kein Netzteil dabei

Positiv nano:

  • Kopfhoerer haelt besser im Anschluss als beim mini
  • Filme/Videos abspielen funktioniert prima. Der DVD-Ripper und -Encoder HandBrake bringt ein eigenes Profil dafuer mit
  • Schicke Menus
  • Die Suchfunktion hatte der mini noch nicht
  • Beim pausieren von Podcasts und Filmen macht der iPod beim erneuten Oeffnen automatisch an der vorherigen Stelle weiter (Update: Tollerweise spielt sogar dann iTunes den Film genau da weiter, wo man auf dem iPod aufgehoert hat)

Fazit:

Trotz der negativen Punkte bereue ich den Kauf nicht. Das Ding ist so schnuckelig klein, da kann man nicht boese sein ;)

Family Guy S06E01: Blue Harvest

Probably one of the best Family Guy episodes I have ever seen is the latest episode, Blue Harvest. The whole episode is a parody of Star Wars IV: A new hope. Everything looks nice and shiny, even more than the original movie ;) Humour is of course great, else I would not have mentioned this here :) Make sure to check it out if you are a fan.

Check Wikipedia for more information and and cultural references.

Review: Cantina, Stuttgart

Gestern war ich mit einigen Leuten von der Uni im Cantina in Stuttgart. Das Cantina ist ein mexikanisches Restaurant etwa 5 Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt.

Wir sind da jetzt schon zum dritten oder vierten mal gewesen und geschmeckt hats auch eigentlich immer gut :) Nur diesmal war der Kellner zwar freundlich, aber hat es beispielsweise irgendwie geschafft, die Vorspeise erst zum Hauptgericht zu bringen. Ausserdem hatten wir in der Happy Hour ein paar Cocktails bestellt, die er dann vergessen hatte aber anschliessend nicht zum Happy Hour-Preis berechnen konnte. Naja, ein schoener Abend war es trotzdem.

Ein offenes WLAN gibt es dort uebrigens auch.

Review: Steven Levy – Hackers

Hackers – Heroes of the Computer Revolution von Steven Levy ist ein Buch ueber die Anfaenge der Personalcomputer und beschaeftigt sich mit den Jahren 1958 bis 1993. Wie der Titel schon impliziert geht es dabei weniger um grosse Firmen sondern um die “Hobbyisten”, die in ihrer Garage aus Einzelteilen die ersten Computer im Kleinformat zusammengebaut haben (Wenn die ein Laempchen zur Ausgabe hatten war das damals eine grossartige Leistung ;) ).

Das Buch (zumindest die englische Ausgabe) ist meiner Meinung nach ganz gut geschrieben, man kann sich gut die Menschen (oder eher.. Geeks und Nerds), die beschrieben werden, im Geiste ausmalen und die damalige revolutionaere Aufbruchsstimmung mitfuehlen. Heutzutage ist so ein Computer, der die ihm uebergebenen Befehle ausfuehrt ja nichts mehr besonderes ;)

Natuerlich finden auch Personen die man heute noch als 23-jaehriger kennt (Bill Gates, Steve Jobs, …) darin Erwaehnung.

Fazit: Kaufenswert